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    HISTORIE  
   
 
   
       
   

Wie das Studio zu seinem Namen kam:
Wahrscheinlich würde es uns ja doch keiner glauben, dass wir einens Abends eine Begegnung mit einem runden leuchtendem Objekt auf dem Dach der alten Brauerei hatten - aber es wäre ja auch schade wenn wir es nicht erwähnen würden.
We believe!!!!




MUSIKBRAUEREI BERLIN – UFO SOUND STUDIOS

Dieser Ort schreibt fesselnde Geschichte



Schneider C. Brauerei – Schweizer Garten Historie
 
       
   
Die UFO SOUND STUDIOS befinden sich in der 1891 erbauten historischen C. Schneider  Brauerei in Prenzlauer Berg. Hier wurde das legendäre Lagerbier, später auch vermutlich Flaschenbier gebraut und im angrenzenden Biergarten mit Vergnügungspark ausgeschenkt. Dieser Biergarten, der im Anfang des 18 Jahunderts entstand, nannte sich Schweizer Garten, der später im Jahre 1867 gebaute Vergnügungspark mit Kino und Verantaltungsflächen „Lunapark“. Direkt daneben befand sich der Saalbau, ein großer Festsaal, der auch wie in München als riesiges Brauhaus zum festen Bestandteil eines Brauereiensembles gehörte.
 
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Brauereien gab es in dieser Zeit reichlich im Prenzlauer Berg – Nordosten von Berlin, wie z.B. die Aktienbrauerei, Bötzowbrauerei, Königstadtbrauerei, Schultheissbrauerei, Pfefferberg, um ein paar von den 24  Brauereien zu nennen.
Interessant ist vor allem das Gelände der C. Schneider Brauerei im Schweizer Garten, da sich hier viele, zum Teil geheime, historische Begebenheiten zugetragen haben.
Sicherlich hatte die versteckte Parklage, sowie auch die Hügelage der Brauerei dazu beigetragen. Das vermutlich künstliche Höhenniveau bietet nicht nur den großen Brau- ereigewölben Platz sondern auch unterirdischen Geheimgängen und Bunkern.
Dazu aber später mehr!

Die Prosperität hielt nicht lange an und viele Brauereien mussten durch das sparsame Verhalten der Bevölkerung (wegen des Beginns des 1. Weltkriegs) schließen. So auch die C. Schneider Brauerei - sie wurde schon 1914 stillgelegt, nach nur 23 Jahren ihrer Errichtung.

1921 wurde der Vergnügungspark im Schweizer Garten von W. Paeschke übernommen, der auch das 10.000 Personen fassende Sommertheater als das größte und älteste von Berlin führte. Im dortigen Lichtspielpalast wurden neben Filmvorführungen auch Vereinsfeiern, Bälle und Boxkämpfe veranstaltet.


>> zur Zeit der Nazis...


In der damaligen Weimarer Republik waren die Rechten und die Linken sehr stark vertreten und lieferten sich oft bürgerkriegsähnliche Schlachten in den Straßen von Berlin. Ohne näher auf die damaligen politischen Abläufe einzugehen zu wollen gab es eine entscheidende Rede der rechten NSDAP im Saalbau - relativ am Ende (1932) der Weimarer Republik. Nicht der Inhalt der Rede war hier so entscheidend sondern die Gegenreaktion der aufgebrachten Linken (KPD), die in ihrer personenmäßig überlegenen Anzahl die Versammlung störten und gewalttätig auf die Rechten losgingen (die Saalschlacht). Eine Person der NSDAP kam dabei sogar ums Leben und Joseph Goebbels musste aus dem Fenster fliehen - so wird es zumindest erzählt.

Als Adolf Hitler 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde, wurde als Racheakt zu diesem Übergriff der Linken, gegenüber dem Saalbau und der C. Schneider Brauerei das Propagandaministerium der Nazis errichtet, und Goebbels regierte als zuständiger Minister und Gauleiter von dort an. Der Völkische Beobachter hatte seinen Sitz im Ministerium und alle Werbezüge und Strategien der Nazis entstanden dort.

Heute befindet sich in diesem Gebäude der Verlag der Wirtschaft. Drumherum wurde die große Goebbelssiedlung (Goebbels Heimstadt II) gebaut mit 147 Wohnungen, in denen vielleicht noch heute alte Parteifunktionäre (wenn sie noch nicht gestorben sind) wohnen.


>> Bunker, Geheimgänge...




 
   

Gegenüber des Propagandaministeriums wurden, wo heute der Volkspark Friedrichshain mit Märchenbrunnen ist, zwei riesige Flaktürme Bunkerbetontürme zum Abschuss feindlicher Militärflugzeuge errichtet. Diese Bunkertürme versuchten die Russen nach dem Krieg zu sprengen. Durch ihr gewaltiges Ausmaß wurden aber nur 30% vernichtet, der Rest der Bunkeranlage besteht noch.
Man kann die gesprengte Spitze noch heute auf dem Berg des Volksparkes sehen. Der komplette Park ist also über dieser noch bestehenden Bunkeranlage errichtet. Viele Unterwelten- und Historienforscher wollen sie noch heute ergründen, haben aber keinen Zugang mehr.
Der letzte versteckte Zugang war einer der vielen unterirdischen Geheimgänge der in einem Aufzugsschacht der C. Schneider Brauerei begann. Dieser führte zum Propa- gandaministerium, zweigte dann ab in zwei ver-schiedene Richtungen, zum einen zum Saalbau und dann zum Flakturm, und einer zur Friedensstaße.
Der letztere wurde durch den Berliner Straßenbau gekappt, der andere wurde komplett ausgegraben, um Platz zu schaffen für das Victor Hotel, das an die Stelle des im Krieg stark beschädigten Saalbaus gebaut wurde.

 
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Hier wurden vor dem Bau noch etliche Waffen aus dem zweiten Weltkrieg sichergestellt. Vor kurzem wurde auch der letzte Verbindungsgang zwischen der C. Schneider Brauerei und dem ehemaligen Propagandaministerium gekappt, um Platz zu machen für ein Townhouseprojekt, das jetzt den Schweizer Biergarten komplett mit Beton säumt.

 
       
   

Unter dem heutigen Parkplatz des ehemaligen Propagandaministeriums befindet sich wohl noch einer der urigsten Bunkeranlagen Berlins, da hier fast nichts verändert wurde und kaum ein Mensch nach dem Krieg die Räume betrat. Alte Siemens- Luftfilteranlagen stehen dort noch im verrosteten Orginalzustand und DDR-Leitungen durchziehen die Räume. Der Zugang zu dieser Bunkeranlage ist jetzt wie schon erwähnt nicht mehr von außen möglich.

Das 1000qm große Brauereigewölbe der C. Schneider Brauerei hat an lebendige Geschichte auch so einiges zu bieten. So kann man hier noch die Orginal- Bunkerwandbetten mit den Leinennetzen sehen. Die alten Bunkertüren, zum Teil aus Sägespänen, Leim und Gips gefertigt, weil die Nazis alle Metallbestände für die Waffenfertigung einsetzten und für die Bevökerung gerade das billigste gut genug war, sind hier an Ort und Stelle von ihren Angeln gefallen. Zum Teil haben sie noch Inschriften, wie z.B. „Kaule ist doof “. Man vermutet, dass das eventuell arbeitende Kinder waren, als der Gewölbekeller zu DDR Zeiten zur Champignonzucht genutzt wurde, die ihren Dienstherren sehr gerne hatten.
Desweiteren gibt es hier auch phosphorizierende Inschriften, und man kann die Struktur der Unterdruckbereiche und Notausgänge des Bunkers leicht erkennen. Vor kurzem legten wir auch den historischen Aufzugsschacht frei, der in den 60er Jahren von einem Trabanthändler vollgemüllt wurde.

Man hörte so einige Geschichten über Goebbels und seine unterirdischen Fluchtwege, wie z.B. ein 8m breiter, befahrbarer Tunnel, der quer durch die Stadt ging und in dem neben der C. Schneider Brauerei gelegenen Katharinen Stift Kloster münden sollte. Dass das nicht der Wahrheit entsprach, hat sich, nachdem das Townhouse Projekt der Prenzlauer Gärten den gesamten Schweizer Garten ausgehoben hatte, bestätigt. Lediglich unterirdische Biergewölbe mit riesigen Fundamenten, sowie einiges an militärischen Waffenfunden wie Flugbomben und Stalinorgeln wurden hier gefunden. Daß die unteridischen Gänge - eher schmaleren Ausmaßes - sich weit von hier in Berlin verzweigten, ist aber unbestritten. Sie bleiben aber leider jetzt für immer von außen für die Suchenden verschlossen.


>> Stasi, DDR...


In unseren Räumen oberhalb der historischen Bunkeranlage wurden zu DDR-Zeiten auch militärische und geheimdienstliche Aktionen durchgeführt. So fanden wir noch eine komplette Stasi-Abhöranlage als wir das Gebäude zum ersten Mal betraten. Mit dieser konnte man anscheinend sogar bis in den Westen abhören. Nachdem wir ein Museum kontaktierten und diese den Kasten nicht wollten, extrahierten wir die Innereien (sehr beeindruckend - 1000000 Lötstellen - Handarbeit) und funktionierten den Schrank um zu einem schicken geschliffenen Metallbücherschrank.
In den oberen Etagen sollen, nach Aussagen eines Nachfahren der Brauereifamilie, die militärischen Ausrüstungen, Schutzanzüge und Gasmasken aufbewahrt worden sein. Auf dem zerbombten Dach, dem ehemaligen Kühlschiff und an der Rückseite der Brauerei, dem Malzböden, zeugen noch viele Kalaschnikoffsalven von den Kriegshandlungen.

 
       
       
   

Die Musikbrauerei - ihre historische und heutige Nutzung

 
       
   
HISTORISCHE NUTZUNG HEUTIGE NUTZUNG

Als Brauerei: Bürobereich, Personal
Zu Nazi Zeiten: Militärisches Strategie-zentrum
Zu DDR Zeiten: Stasiabhörzentrale, danach Lagerfläche von Trabiteilen

UFO SOUND STUDIOS:

Empfang, Cockpit A Regieraum und Space bzw. Aufnahmeraum

Als Brauerei: Hopfenboden
Zu Nazi Zeiten: Militärisches Strategie-zentrum
Zu DDR Zeiten: Stasilager der Krieg-waffen, Schutzanzüge u. Gasmasken

UFO SOUND STUDIOS:

Cockpit B, Cockpit C, Mastering, Büros

Als Brauerei: Gärkeller, kleine Halle
Zu DDR Zeiten: VEB Kohlehandel

UFO SOUND STUDIOS:
Studio/Konzerthalle

Als Brauerei: Kühlschiff
Zu Nazi Zeiten: Wurde ausgebombt im 2. WK

Zur Zeit noch im ausgebombten Zustand mit den Rohmauern und Zeichen der Kriegshandlungen - Einschusslöcher

Als Brauerei: Großer Gärkeller
Zu DDR Zeiten: Trabantwerkstatt

UFO SOUND STUDIOS:
Studioräumlichkeiten

Als Brauerei: Schwankhalle (Ab-u. Antransport der Fässer)
Zu DDR Zeiten: Trabantwerkstatt

Musikbrauerei geplant

Als Brauerei: Lagergewölbekeller
Zu Nazizeiten: Goebbels' Zufluchts-/Erweiterungsbunker über Geheimgänge erreichbar
Zu DDR Zeiten: Champignon Zucht

Musikbrauerei geplant

Restliche Gebäudeteile als Brauerei:
Heizhaus, Malzböden, Eishaus, Pferdestall (Remise)
Zu DDR Zeiten: Heizversorgung (Fern-heizung) der umliegenden Wohnblocks

Werden zu Wohnungen ausgebaut